Anforderungen und Prozesse zuerst verstehen
Am Anfang steht die Analyse der konkreten Aufgabe.
Welche Nutzergruppen arbeiten mit der Anwendung? Welche Informationen werden benötigt? Welche Prozesse sollen unterstützt oder vereinfacht werden? Welche bestehenden Systeme und Datenquellen müssen berücksichtigt werden?
Je nach Projekt werden unter anderem betrachtet:
- Nutzer und Rollen
- bestehende Arbeitsabläufe
- benötigte Funktionen
- Daten und Datenquellen
- Schnittstellen zu vorhandenen Systemen
- Rechte und Zugriffsmodelle
- Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz
- zukünftige Erweiterungen
Auf dieser Grundlage entsteht eine Lösung, die sich an realen Anforderungen orientiert und nicht an einer vorgegebenen technischen Struktur.
Portale für Kunden, Partner und Mitarbeiter
Portale können Informationen und Funktionen gezielt für unterschiedliche Nutzergruppen bereitstellen.
Je nach Anwendungsfall können beispielsweise Kunden, Partner, Mitarbeiter oder weitere berechtigte Nutzer auf individuelle Inhalte, Dokumente, Daten oder Funktionen zugreifen.
Dabei lassen sich unterschiedliche Rollen und Berechtigungen berücksichtigen. Nutzer sehen und bearbeiten nur die Informationen und Funktionen, die für ihre jeweilige Aufgabe vorgesehen sind.
So können Portale dazu beitragen, Informationen zentral verfügbar zu machen, Abläufe zu vereinfachen und die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Beteiligten zu verbessern.
Individuelle Webanwendungen
Webanwendungen bilden digitale Prozesse direkt im Browser ab und können unabhängig vom klassischen Website-Content funktionieren.
Das Spektrum reicht von einzelnen Funktionen und internen Werkzeugen bis zu umfangreicheren Anwendungen mit eigenen Datenstrukturen, Benutzerrechten und Schnittstellen.
Entscheidend ist dabei nicht, möglichst viele Funktionen zu entwickeln. Eine Anwendung sollte genau die Aufgaben unterstützen, für die sie benötigt wird.
Deshalb werden Funktionen priorisiert, Abläufe möglichst einfach gestaltet und technische Abhängigkeiten früh berücksichtigt.
Eigene technische Grundlagen
CCDS entwickelt individuelle digitale Anwendungen nicht ausschließlich von Grund auf neu. Mit inari solutions hat CCDS eine eigene technische Grundlage für kundenspezifische Anwendungen und digitale Lösungen entwickelt.
Vorhandene Komponenten und Erfahrungen können abhängig von der jeweiligen Aufgabenstellung genutzt und mit individuellen Funktionen, Datenquellen und Schnittstellen kombiniert werden.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht ein starres Produkt, sondern die Möglichkeit, konkrete Anforderungen auf einer erprobten technischen Basis umzusetzen und weiterzuentwickeln.
Bestehende Systeme miteinander verbinden
Viele digitale Prozesse betreffen heute mehrere Systeme gleichzeitig.
Daten können beispielsweise in Microsoft-Anwendungen, Content-Management-Systemen, CRM-Lösungen oder anderen Fachanwendungen liegen. Wenn diese Systeme isoliert voneinander arbeiten, entstehen schnell doppelte Datenpflege, manuelle Übertragungen und unnötige Prozessschritte.
Schnittstellen und Integrationen können dafür sorgen, dass benötigte Informationen dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden.
CCDS betrachtet Portale und Webanwendungen deshalb nicht isoliert, sondern als Bestandteil einer bestehenden digitalen Systemlandschaft.
Für die spezifische Verbindung zwischen TYPO3 und Microsoft-Lösungen entwickelt CCDS einen eigenen Ansatz.
Mehr zum TYPO3/Microsoft-Connector
Automatisierung sinnvoll einsetzen
Digitale Anwendungen können auch wiederkehrende Arbeitsschritte automatisieren.
Das kann beispielsweise die Verarbeitung von Informationen, die Weitergabe von Daten, Benachrichtigungen oder die Auslösung definierter Folgeschritte betreffen.
Dabei sollte Automatisierung dort eingesetzt werden, wo sie Prozesse tatsächlich vereinfacht und Fehlerquellen reduziert.
Je nach Anwendungsfall können dabei auch AI-basierte Funktionen oder spezialisierte Automatisierungslösungen eingesetzt werden.
Die weitergehenden Möglichkeiten werden in den Bereichen AI-Assistenten und Marketing Automation beschrieben.
Sicherheit und Datenschutz mitdenken
Portale und Webanwendungen können mit internen, personenbezogenen oder geschäftlich relevanten Daten arbeiten.
Deshalb gehören Datenschutz, Zugriffsrechte und technische Sicherheit bereits zur Konzeption einer Anwendung und nicht erst zur späteren Absicherung.
Welche Maßnahmen notwendig sind, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall, den verarbeiteten Daten und der bestehenden Systemlandschaft ab.
Ziel ist eine Architektur, bei der Funktionen und Datenzugriffe nachvollziehbar geregelt und nur dort verfügbar sind, wo sie tatsächlich benötigt werden.
Schrittweise entwickeln und erweitern
Nicht jede Anwendung muss bereits zum Projektstart den vollständigen späteren Funktionsumfang abbilden.
Häufig ist es sinnvoll, zunächst die wichtigsten Prozesse und Funktionen umzusetzen und die Anwendung anschließend auf Basis tatsächlicher Anforderungen weiterzuentwickeln.
Dadurch können Erfahrungen aus der Nutzung früh einfließen und neue Anforderungen gezielt priorisiert werden.
Die technische Grundlage sollte deshalb so konzipiert sein, dass Erweiterungen möglich bleiben, ohne die bestehende Anwendung unnötig komplex zu machen.
Von der einzelnen Anwendung zur digitalen Plattform
Webanwendungen können mit der Zeit zu einem wichtigen Bestandteil betrieblicher Prozesse werden.
Neue Nutzergruppen, zusätzliche Datenquellen oder weitere Funktionen können hinzukommen. Deshalb berücksichtigt CCDS bei der Konzeption nicht nur die aktuelle Aufgabe, sondern auch mögliche zukünftige Anforderungen.
Dabei muss nicht jede Lösung zu einer umfassenden Plattform wachsen. Entscheidend ist, dass die Architektur zur tatsächlichen Aufgabe passt und eine sinnvolle Weiterentwicklung ermöglicht.
Ob Kundenportal, interne Anwendung, Prozessdigitalisierung oder die Verbindung bestehender Systeme: Am Anfang steht die gemeinsame Klärung der Aufgabe, der beteiligten Nutzer und der vorhandenen Systemlandschaft.
